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Ötztal – Schöne Wanderwege im Wanderurlaub rund um Obergurgl-Hochgurgl

Die Lage des Ortes Obergurgl-Hochgurgl ist einfach wunderschön. Obergurgl-Hochgurgl ist Österreichs höchstgelegenes Kirchdorf, damit können besonders Allergiker in dieser reinen Höhenluft aufatmen.

Rund um Obergurgl-Hochgurgl im Ötztal gibt es verschiedene Wanderungen von einfach bis schwer. Es gibt Höhenwanderwege für Anfänger und Hochgebirgstouren für erfahrene Bergsteiger. Sehr beliebt sind Themenwanderungen oder Touren ins benachbarte Südtirol.

Anspruchsvoll ist die Gipfeltour zum Zirmkogl auf 3280 m. Für diese Wanderung bedarf es etwas Erfahrung im Bergsteigen. Nach einem nicht ganz leichten Anstieg wird man mit einem wunderbaren Ausblick belohnt.
Auch der hochalpine Panoramaweg bietet ein grandioses Panorama auf die Ötztaler und Stubaier Alpen.

In Obergurgl-Hochgurgl sind Gäste herzlich willkommen. Die Gastfreundschaft spiegelt sich wieder in den Hotels, Ferienwohnungen und Chalets. Verbringen Sie einen ganz besonderen Urlaub in Obergurgl-Hochgurgl.

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Schmuggler Wanderung (5h Gehzeit)

Von Obergurgl – Ortsteil Kreßbrunnen hinter dem Tennisplatz am Fuß des Verwallhanges leicht ansteigend nach Norden zur Verwallbachbrücke, oder vom Parkplatz Festkoglbahn aufwärts zur Abzweigung des Höhenweges. Über schöne Alpenrosenhänge führt der Steig gleichmäßig ansteigend ins Königstal. Anstieg durch das Königstal vorbei an der ehemaligen Zollhütte zum Königsjoch. Die wöchentlich geführte Schmugglerwanderung führt über das Königsjoch hinunter ins Seebertal auf eine Südtiroler Hochalm. Mit den Taxi oder Bus über das Timmelsjoch nach Obergurgl. Bei dieser Wanderung sollte man schwindelfrei sein.

Wanderung zum Thema „Botanik“

Der außergewöhnliche Zirbenwald des UNESCO-Biosphärenparks „Gurgler Kamm“ im Naturpark Ötztal ist zweifellos der berühmteste botanische Anziehungspunkt der Region, aber bei weitem nicht der einzige. So zählen das Gaißberg- und das Rotmoostal mit seinem 6000 Jahre alten Hochmoor zu den botanisch bemerkenswertesten Gebieten in Nordtirol. Vor allem während der Blütezeit von Juni bis August kann sich der Wanderer über eine überwältigende Flora mit teilweise ostarktischem Ursprung freuen. Noch üppiger als auf den jungen Moränen des Gaißberg- und Rotmoosferners ist die Flora auf den steilen Hängen des Kirchenkogels, der Grantenwand und der Liebener Spitze. Auf dem Gipfel des Granatenkogels lockt dagegen ein Gärtlein von Alpenmohn und Enzian. Ebenso fasziniert die Wasserlandschaft mit dem Rotmooswasserfall, der eingekerbt in eine dunkle Schlucht etwa 30 km über steile Felsen tost, und eine entsprechend facettenreiche Fauna.

Wandervorschlag: Naturdenkmal Obergurgler Zirbenwald – Themenweg (Gehzeit: ca. 1h)

Von Obergurgl auf der Ortsstraße unterhalb des Universitätszentrums hinauf zu den letzten Häusern und rechts abzweigend auf dem Fahrweg durch Wiesen zur David’s Hütte. Ab hier den Informationstafeln folgend entlang des Spazierweges weiter bis zu einem Vorsprung (Wegkreuz und Bank) gegenüber der Nasenwand. Von dort den Spazierweg weiter bis zu einem Vorsprung (Wegkreuz und Bank) gegenüber der Nasenwand. Links ansteigend malerisch durch den 300 Jahre alten Zirbenwald zu einer kleinen Anhöhe. Rückweg ziemlich eben zur Gaisbergbrücke und über den Fahrweg nach Obergurgl. Die Broschüre für die Stationen zum Themenweg ist im Informationsbüro Obergurgl-Hochgurgl preiswert erhältlich.

Wanderung zum Thema „Sternstunden der Menschheit“

Einem Ereignis von welthistorischem Rang kann man am Gurgler Ferner nachspüren: 1931 unternahm der Physikprofessor Auguste Piccard hier eine spektakuläre Notlandung mit seinem Stratosphärenballon. Sein Flug in einer Höhe von 16 000 Meter kam damals der Bedeutung der ersten Mondlandung gleich und machte Obergurgl mit einem Schlag weltberühmt. Die „Gondel“ des Stratosphären-Ballons ist zwar inzwischen im Brüsseler Militärmuseum, aber das halsbrecherische Manöver ist auch ohne dieses Relikt lebhaft nachvollziehbar.

Wandervorschlag: Die Piccardwanderung (Gehzeit: ca. 8 ½ Stunden)

Von Obergurgl über die Achbrücke zunächst etwas steil zum „Beil“ empor, dann eine Blumen- und Aussichtsreiche Hochgebirgspromenade über die Hochmähder der Gurgler Bauern zur Küppele-Schäferhütte (nicht bewirtschaftet). Zunächst steiler bergan, dann wieder ansteigend bis zu den beiden „Herrenbächen“. Von der ehemaligen Materialseilbahn an windet sich der Weg rechts in steilen Kehren zum „Köpfle“ auf welchem das bewirtschaftete Ramolhaus steht.
Rückweg über den Gurgler Ferner (Gletscherüberquerung) zum Schwärzenkamm, nur mit Alpinerfahrung (oder Bergführer) und bei gutem Wetter. Abstieg zur Langtalereck Hütte (teilweise seilversichert) über die Schönwieshütte nach Obergurgl retour.

Wanderung zum Thema „Forschung“

Die Universität Innsbruck betrachtet Obergurgl-Hochgurgl seit den 1950er-Jahren aus ganz anderen Augen – eben Aufgrund seiner unberührten und exemplarischen Landschaft wurde Obergurgl-Hochgurgl als Modellort gewählt, um die Entwicklungen der alpinen Bergwelt beobachten zu können. Bereits 1977 wurde die Region um Obergurgl deshalb von der UNESCO als Biosphärenpark ausgezeichnet. Die Region hat aufgrund der jahrzehntelangen Forschung überragende Bedeutung für die aktuelle Natur- und Klimaforschung. Nicht zuletzt deshalb gibt es zahllose Tourenvorschläge und Lehrpfade, die den Rückgang der Gletscher, aber auch landschaftliche Besonderheiten wie den 300-jährigen Zirbenwald oder den UNESCO-geschützten Biosphärenpark „Gurgler Kamm“ sowie das botanisch bemerkenswerte Gaißbachund Rotmoostal hautnah erlebbar machen.

Wandervorschlag: Hohe Mut – Rotmoosferner (Gehzeit: ca. 2 ½ h)

Zu Fuß oder mit der Bahn (Gaisberg- und Hohe Mut) auf die Hohe Mut, von dort zum Mutsattel absteigend vorbei an der Forschungsstation der Universität Innsbruck bis zum „Bärenhoppen“. An den Südwesthängen von Hohe Mut und Kirchenkogel entlang zur großen Moräne des Rotmoosgletschers. Mittelsteiler Abstieg über die Moränenhalden und durch das ebene Rotmoostal Richtung Schönwieshütte.

Thema „Steinzeit“ & „Archäologie“

Der sensationelle Fund des 5300 Jahre alten „Ötzis“ war ein prähistorischer Höhepunkt in der Geschichte des Ötztales. Weitere archäologisch relevante Punkte speziell um Obergurgl zeugen von einer hochinteressanten Vergangenheit des Tals.
Zwei Meter hohe Kupferstelen mit mehrsprachigen Texten und Bildern geben dem aufmerksamen Besucher Einblicke in die aufregende Geschichte weit vor der Gründung von Obergurgl. Eine solche Stelle ist der „Beilstein“, eine archäologische Grabungsstätte, die eine seit 10 Jahrtausenden von Hirten und Jägern genutzte Lagerstelle darstellt.

Wandervorschlag: Seenplatte – Nedersee – Lenzenalm (Gehzeit: ca. 5 h)

Von Obergurgl-Hochgurgl neben der Pfarrkirche hinunter gegen Norden zum Talboden der Gurgler Ache und über die Pirchhütter Achbrücke und nach dem Loobbach links abzweigen. Der Weg führt in Serpentinen entlang des steilen aber schön bewachsenen Berghanges zur großen Terrassenfläche der Seenplatte bis zur Abzweigung unterhalb des Soomsees. Von dort links talauswärts über ebene Hochflächen des Soom zum malersichen Nedersee unterhalb des Nederkogels. Der Abstieg zur Lenzenalm erfolgt am Nordufer des Sees, zuerst über unwegsame Blockhalden, dann auf gutem Steig über Kehren in den bewaldeten Abhang zur nördlich gelegenen Lenzenalm. Rückweg hinunter zur Gurgler Landesstrasse und mit der Busverbindung zurück nach Obergurgl-Hochgurgl.



 

Interessante Daten:

 

Höhenlage

1.800 - 3.080 m

Einwohner

420

Gästebetten

4.650

Autofrei

nein

Pistenlänge

110 km (Obergurgl-Hochgurgl)

Loipenlänge

12 km (Obergurgl-Hochgurgl)

Tourist-Info

0043 (0) 57200 100

 


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