Kirche SS. Pietro e Paolo
Diese interessante Säulenbasilika wurde in den Jahren 1530 bis 1534 erbaut. Ihr hoher Campanile ist
Asconas Wahrzeichen. Die Kirche beherbergt schöne Gemälde des bekannten Künstlers Giovanni Serodine.
Collegio Papio und Kirche Santa Maria della Misericordia
Direkt an die Kirche Santa Maria della Misericordia angebaut ist das Collegio Papio. Es hat einen
sehr schönen Innenhof im Stil der Renaissance und einen lombardischen Kreuzgang. Die Kirche
beherbergt außergewöhnliche Fresken die teilweise noch aus dem 15. Jahrhundert stammen.
Casa Serodine
Das Wohnhaus der Künstlerfamilie Serodine steht gegenüber der Kirche SS. Pietro e Paolo. Seine
Fassade ist reich geschmückt mit Fries und mit Stukkaturen des Künstlers Giovanni Battista Serodine.
Museum für moderne Kunst
Das Museum befindet sich im Palazzo Pancaldi und hat eine umfangreiche Sammlung von Werken mit
zeitgenössischer Kunst aus der klassischen Moderne.
Museum Epper
Das Museum zeigt viele Gemälde, Aquarelle und Holzschnitte des expressionistischen Künstlers Ignaz Epper. Auch einige Skulpturen seiner Frau Mischa Epper sind hier ausgestellt.
Monte Verita
Hinter Ascona befindet sich ein Berg, der in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts als
Aussteigerort eine große kulturelle Bedeutung hatte. Hier probten zahlreiche Intellektuelle und
Künstler alternative Lebensformen, die sich unter anderem mit Vegetarismus, freier Liebe,
kommunitärem Gedankengut und Anarchie auseinandersetzte. Der Berg hieß ursprünglich Monescia wurde
dann aber von dem Industriellen Henri Oedenkoven und seiner Freundin, der berühmten Pianistin Ida
Hoffmann gekauft und er erhielt den Namen Monte Verita, Berg der Wahrheit. Zu den ursprünglichen
Aussteigern gesellten sich mit der Zeit auch viele Exilkünstler, die während der Weltkriege und
während des Nationalsozialismus hierher kamen. Darunter waren so bedeutende Künstler wie Herrmann
Hesse, Erich Maria Remarque, Max Frisch, Elke Lasker Schüler oder C.G. Jung. In Museen auf dem Monte
Verita kann man einiges über seine Geschichte erfahren, so zum Beispiel in der Casa Anata oder man
kann in dem Holzhaus Chiaro Mondo dei Beati ein großes Rundbild besichtigen, auf dem die Künstlerin
Elisar von Kupffer die von den Aussteigern angestrebte Utopie dargestellt hat. |